SIA | Veranstaltungsreihe: Traumasensible Arbeit im Schulkontext – Traumafolgen und traumapädagogische Grundsätze (Modul 2)
am 12. Mai 2026 von 15:00 - 17:00 Uhr als Online-Seminar
Durch die Erkenntnisse der modernen Psychotraumatologie und traumasensibler, ressourcen- und bindungsorientierter Pädagogik verstehen wir heute besser, wie sich belastende Erfahrungen, z. B. Flucht und/oder Gewalterfahrungen, plötzliche Trennungen oder Verluste, körperliche oder seelische Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen zeigen können. Dadurch können viele dieser, durch extremen Stress verursachten, Verhaltensweisen besser eingeordnet und verstanden, und die Betroffenen adäquat begleitet werden. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, Sie mit diesem Wissen in Ihrem pädagogischen Handeln zu unterstützen und Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit betroffenen Schülerinnen und Schülern zu geben.
Modul 2 der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich damit, welche Reaktionen bei Schülerinnen und Schülern nach traumatischen Erfahrungen auftreten können und welche möglichen Folgen oder Symptome sie entwickeln. Dabei wird das Konzept des „guten Grundes“ eingeführt, das uns zeigt, dass diese Reaktionen „normale Reaktionen auf unnormale Erlebnisse“ sind. Diese waren im gefährlichen „Damals und Dort“ sinnvolle Überlebensreaktionen, wohingegen sie jetzt, im sicheren „Hier und Jetzt“ eher auffällig sind. Es wird deutlich werden, dass die Stresstoleranz traumatisierter Schülerinnen und Schüler geringer ist und dies für ihr Sein und Verhalten in Schule eine Rolle spielt.
Ziele:
- Die Teilnehmenden kennen die traumapädagogischen Grundsätze.
- Sie entwickeln ein besseres Verständnis für Schülerinnen und Schüler mit traumatischen Erfahrungen.
Inhalte:
- Reaktionen von Schülerinnen und Schülern auf traumatische Erfahrungen: Was sind mögliche Folgen und Symptome?
- traumapädagogische Grundsätze
- Konzept des „guten Grundes“
Referentin:
Lucija Lukić Holjan | diplomierte Psychologin | Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) | Weiterbildung im Bereich Psychotraumatologie und Traumatherapie (zptn)
Zielgruppe:
Inklusionsassistenzen an sächsischen Schulen (Einsatz nach Förderrichtlinie „Individuelle Förderung”)
Hinweis:
- Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe mit vier aufeinander aufbauenden Modulen. Wir empfehlen die Teilnahme an der gesamten Reihe.
Termin
Veranstaltungsort
Diese Veranstaltung bieten wir als Online-Seminar an.
Als Konferenztool wird BigBlueButton genutzt. Die Teilnehmenden sollten über eine Kamera und ein Mikrofon verfügen. Der Veranstaltungslink wird ca. ein Tag vor Veranstaltungsbeginn an die angegebene E-Mail Adresse versandt.
Ansprechpartnerin
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Förderung

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Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist der 07.05.2026.
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Die Veranstaltung ist für Sie kostenfrei. Für uns bedeutet sie einen nicht unerheblichen Aufwand an Organisation und Kosten. Sollten Sie verhindert sein, melden Sie sich bitte rechtzeitig ab. Damit ermöglichen Sie weiteren Interessenten, die auf einer Warteliste stehen, die Teilnahme. Vielen Dank!
